• dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie Podcast

    dieMotive und Karen Fromm

    Ein Gespräch mit Prof.in Dr.in Karen Fromm. Über Fotografie und wirklich fast alles was damit zu tun. Dabei kommen Arbeiten von Andrea Grützner genauso vor wie die Suche nach einer Antwort auf die Frage: Was wird Fotografie?

    Die Antwort ist groß und führte uns über die sogenannte Bilderflut bis zu dem angeblichen Tod der Fotografie. Wir versuchen zwar, das Gespräch über Begrifflichkeiten nicht Überhand nehmen zu lassen, glücklicherweise gelingt das nicht immer. Dass es auch um die Image-Matters-Plattform, das Fotografiestudium in Hannover und Visual Journalism geht versteht sich von selbst. Das alles in etwas mehr als einer Stunde. Könnte man fast kompakt nennen.

    Karen Fromm ist seit 2011 Professorin im Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography an der Hochschule Hannover. Sie studierte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Kultur- und Medienmanagement in Heidelberg, Hamburg und Berlin, sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema ‚Das Bild als Zeuge. Inszenierungen des Dokumentarischen in der künstlerischen Fotografie seit 1980‘. Von 1995 bis 1997 leitete sie die Galerie Pfefferberg in Berlin und ab 1999 das Referat für Ausstellungen und Corporate Design bei Gruner+Jahr. Bis 2011 war sie auch Mitglied der Geschäftsleitung bei der Photo- und Presseagentur FOCUS.

    Das angesprochene Zitat zu den Schiffern auf hoher See ist im Original von Otto Neurath und lautet wie folgt: „Es gibt keine tabula rasa. Wie Schiffer sind wir, die ihr Schiff auf offener See umbauen müssen, ohne es jemals in einem Dock zerlegen und aus besten Bestandteilen neu errichten zu können. Nur die Metaphysik kann restlos verschwinden.“

    https://visualjournalism.de

    http://image-matters-discourse.de/

    https://www.foto-kunst-theorie.de/4-fragen-an-karen-fromm/

    https://www.andreagruetzner.de/erbgericht

    Foto: Raimund Zakowski

    dieMotive und Franziska Kunze

    Franziska Kunze gehört zu den Personen, die schon sehr früh auf meiner Liste mit wünschenswerten Gesprächspartner*innen stand. Dass es fast zwei Jahre dauert, war kaum zu erwarten. Das Gespräch war dann aber umso schöner. Von ihrer Arbeit an der Pinakothek der Moderne über ihre Bachelorarbeit bis hin zu ihrer Dissertation. Wir haben über vieles gesprochen. Den größten Teil nimmt ihr Dissertationsthema „Opake Fotografien“ ein. Was genau das ist, wann Fotografien transparent sind und warum das nicht so unwichtig ist, besprechen wir in dieser entspannten Episode.

    Dr. Franziska Kunze ist seit August 2020 Sammlungsleiterin für Fotografie und Medienkunst in der Pinakothek der Moderne. Sie studierte Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Greifswald und Kunst- und Bildgeschichte Humboldt-Universität in Berlin.

    Ihre Dissertation „Opake Fotografien – Das Sichtbarmachen fotografischer Materialität als künstlerische Strategie“ entstand an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Dr. Steffen Siegel und Prof. Dr. Kelley E. Wilder (Universität Leicester, Großbritannien).

    Wer sonst so genannt wurde? Marta Astfalck-Vietz, Étienne-Jules Marey, Walid Raad, Kazuma Obara, Kurt Fritsche und viele mehr.

    https://www.pinakothek.de/besuch/sammlung-moderne-kunst-der-pinakothek-der-moderne

    Foto: Meike Reiners

    PODCASTBOX #10 – Donja Nasseri

    Das Gespräch mit der Medienkünstlerin Donja Nasseri ist ein auditiver Rundgang durch Donjas Werdegang und ihr kreatives Schaffen. Die Themen Heirat und Eheschließung kommen dabei genauso selbstverständlich vor wie Krokodile, Ägypten, Douglas Gordon, Deana Lawson oder Gillian Wearing. In dieser Podcastfolge kommen sogar kurze Teile ihrer Arbeiten vor. Eine von einem Kind vorgetragene Geschichte und ein schönes, trauriges Posaunenstück. Alles begleitet von entspanntem Vogelgezwitscher. Schön.

    Von 2015 bis 2021 studierte Donja an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf. 2016 war sie als Artist in Residence in Schweden und 2021 in Österreich. Ihre Ausstellungsliste ist lang, die Liste mit mit Preisen und Nominierungen noch länger. Das FOAM zeichnete sie in diesem Jahr als New Talent aus und aktuell ist sie die Preisträgerin des Chargesheimer Stipendium für Medienkunst 2022.

    https://donjanasseri.de/

  • Biennale to go Podcast

    Mit Iris Sikking zum Heidelberger Kunstverein

    DE

    Iris Sikking spricht über ihr Konzept zur Biennale 2022 und gibt einen Überblick, was unter dem diesjährigen Titel From Where I Stand zu sehen ist. Von der Kunsthalle über die Hauptbahnhöfe in Mannheim und Heidelberg bis hin zum Heidelberger Kunstverein werden die Vielzahl an unterschiedlichen Projekte ebenso vorgestellt wie die Perspektiven der Künstler*innen und der Kuratorin.

    EN

    Iris Sikking talks about her concept for the Biennale 2022 and gives an overview of what can be seen under this year’s title From Where I Stand. From the Kunsthalle to the main train stations in Mannheim and Heidelberg to the Heidelberger Kunstverein, the many different projects are presented as well as the perspectives of the artists and the curator.

    Mit Douglas Mandry zum Heidelberger Kunstverein

    DE

    Douglas Mandry spricht über seine Arbeit The Waters In-Between in der Ausstellung Changing Ecosystems. Die Arbeit befasst sich mit der Verschiebung natürlicher Ressourcen durch menschliche Eingriffe sowie mit den Begriffen Grenze und Abgrenzung. Es geht um zugedeckte Gletscher und konfiszierte Korallen.

    EN

    Douglas Mandry talks about his work The Waters In-Between in the exhibition Changing Ecosystems. The work deals with the shifting of natural resources through human intervention and with the concepts of boundary and demarcation. It is about covered glaciers and confiscated corals.

    Mit Maria Sturm zum Heidelberger Kunstverein

    DE

    Maria Sturm spricht über ihre Arbeit How to kill a tree in der Ausstellung Changing Ecosystems. Sie untersucht den Werkstoff Zement auf mikroskopischer und makroskopischer Ebene, seinen unverzichtbaren Einsatz für Straßen- und Städtebau, die Auswirkungen aufs Klima aber auch, wie die Kraft der Natur dem beständigen Material gefährlich wird.

    EN

    Maria Sturm talks about her work How to kill a tree in the exhibition Changing Ecosystems. She examines the material cement on a microscopic and macroscopic level, its indispensable use for road and urban construction, the effects on the climate, but also how the power of nature becomes dangerous to the durable material.

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